Aufrufe
vor 3 Monaten

Mobile Maschinen 6/2019

Mobile Maschinen 6/2019

BONFIGLIOLI: NEUES

BONFIGLIOLI: NEUES AUSTRALIEN- HAUPTQUARTIER MIT MEHR FLÄCHE Bonfiglioli hat seine australische Hauptniederlassung nach Carrum Downs bei Melbourne verlegt und vergrößert. So sollen wichtige Industrien wie Schifffahrt, Bergbau, Abfall und Landwirtschaft besser bedient werden. Mit dem Umzug hat der italienische Antriebsspezialist die Fläche für Produktion und das Qualitätsmanagement auf insgesamt 3 500 m 2 verdoppelt. In dem Testbereich für die Qualitätssicherung können größere Elektromotoren und Getriebe getestet werden als am vorherigen Standort. Zudem verfügt das neue Werk über eine eigene Lackieranlage und einen Servicebereich für die Wartung und eine Wiederinstandsetzungseinheit für gebrauchte Getriebe. Der neue Standort ist außerdem geografisch näher an einer Reihe wichtiger Kunden. Bonfiglioli feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum in Australien und ist dort einer der führenden Anbieter von Stirnrad-, Planeten- und Schneckengetrieben sowie leistungsstarken Frequenzumrichtern. www.bonfiglioli.com HELMUT DISTLER NEUER GESCHÄFTS- FÜHRER BEI MEILLER KIPPER Helmut Distler (Bild) ist am 1. Oktober 2019 zum Geschäfts führer der F. X. Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik GmbH & Co KG bestellt worden. Er übernimmt die Aufgaben des Kaufmännischen Geschäftsführers von Elmar Schneider. Herr Schneider war interimistisch aus dem Ruhestand zurückgekehrt, nachdem Jochen Strasser im Frühjahr aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Konkret werden die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen, Compliance sowie Einkauf von Helmut Distler übernommen. Darüber hinaus tritt er bei der Meiller Aufzugtüren GmbH neben Wolfgang Nothaft als Geschäftsführer ein. Herr Distler war vor seinem Wechsel in die Meiller Gruppe für die Bosch Rexroth AG tätig. Dort verantwortete der studierte Betriebswirt das Controlling für den Geschäftsbereich Mobilhydraulik. www.meiller.com SPATENSTICH FÜR „FABRIK DER ZUKUNFT“ Bosch Rexroth hat im März mit dem offiziellen Spatenstich den Ausbau seines Werkes in Xi’an in Westchina begonnen. Hier investiert der Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnik rund 60 Mio. EUR. Mit dem Werksausbau wird die Entwicklungs- und Produktionskapazitäten verdoppelt. 300 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden und vernetzte Lösungen für den asiatischen Fabrikautomationsmarkt fertigen. Damit avanciert der Standort zu einem Vorzeigewerk des Unternehmens für Industrie-4.0-Technologien. Das Unternehmen bündelt dort Kompetenzen aus den Produktbereichen Automatisierung, Montagetechnik und Lineartechnik zukünftig unter einem Dach und erweitert sein Angebot ganzheitlicher Fabrikautomationslösungen für Kunden in Asien. Das Werk wird schrittweise ausgebaut und digital aufgerüstet. In einem weiteren Schritt soll die Mobilfunkgeneration 5G in der Produktion vor Ort eingeführt werden. Der Produktionsstart ist für das 1. Quartal 2020 geplant. www.boschrexroth.com HUTH ÜBERNIMMT VERTRIEB UND MARKETING BEI KÜBLER Die Kübler-Gesellschafter und -Geschäftsführer Gebhard und Lothar Kübler haben die Geschäftsführung des Familienunternehmens mit Martin Huth erweitert. Er übernimmt die Verantwortung für Vertrieb und Marketing. In Hongkong geboren, hatte Huth (Bild r.) bereits mehrere Führungspositionen in der Sensorik und Automatisierung inne, oft in Asien. Für Kübler arbeitet der 53-Jährige seit 2012. Bis Ende 2018 lebte er als Direktor APAC in Asien und verantwortete dort den asiatisch-pazifischen Markt mit den Töchterunternehmen in China und Indien. Diese Länder entwickelte er zu wichtigen Wachstumstreibern. In seiner neuen Position soll Huth den Ausbau smarter Produkte und Lösungen vorantreiben. Außerdem soll er sich um eine rasche Einführung neuer Produkte kümmern und Vertriebsgebiete international weiter ausbauen. Die Brüder Gebhard (Bild M.) und Lothar Kübler (Bild l.) wollen sich nun stärker auf strategische Geschäftsbeziehungen und Zukunftsprojekte konzentrieren. www.kuebler.com

HAWE STÄRKT SEINE ELEKTRONIK-KOMPETENZ MIT MATTRO Hawe Hydraulik hat alle Mitarbeiter und die wesentlichen Vermögensteile der insolventen Mattro Gruppe aus Tirol übernommen. Gemeinsam mit Führungskräften von Mattro wird die neue Mattro GmbH gegründet. Mattro ist spezialisiert auf das Engineering des kompletten elektrischen Antriebs für Hersteller mobiler Maschinen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen elektrisch angetriebene Raupenfahrzeuge. Hawe stärkt mit diesem Schritt seine Elektronikkompetenz, die bereits aus der eigenen Elektronikentwicklung und der Kooperation mit dem Allgäuer Steuerungs-, Sensorikund Connectivity-Spezialisten STW besteht. Die Elektrifizierung der mobilen Arbeitsmaschinen verändert die Anforderungen für Hydrauliksysteme. Mit dem Zukauf gewinnt Hawe Wissen, um die Entwicklung von energieeffizienten Hydrauliksystemen voranzutreiben. Die Entwicklung, Produktion und Vertrieb der Mattro Raupenfahrzeuge der Typen „Bock“, „Ziesel“ und „Ardenner“ werden weitergeführt. www.hawe.com PRODUKTMARKE VOSWINKEL GEHT IN STAUFF AUF Mit der Einführung des eigenen Rohrverschraubungsprogramms Stauff Connect und der Übernahme von Voswinkel 2015 hat sich die Stauff-Gruppe zu einem „Full-Liner“ für Hydraulik-Komponenten entwickelt. Nun werden sämtliche Produkte von Voswinkel unter der Marke Stauff vermarktet. Schnellverschlusskupplungen und Schlaucharmaturen aus dem Hause Voswinkel stellen einen wesentlichen Bestandteil des Portfolios der Stauff-Gruppe dar. Dieses beinhaltet insgesamt mehr als 40 000 Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör aus eigener Herstellung für den Maschinen- und Anlagenbau und die industrielle Instandhaltung. Bereits seit Anfang 2018 werden sämtliche Voswinkelund Stauff-Produkte vom Logistikzentrum in Neuenrade ausgeliefert. Durch die Umstrukturierung von Vertrieb und Customer Service stehen den Kunden zentrale Ansprechpartner zur Verfügung. In diesem Jahr soll die Markenumstellung von Schnellverschlusskupplungen und Schlaucharmaturen abgeschlossen werden. www.stauff.com AUTOMATISIERUNG WIRD MOBIL. Besuchen Sie unsin Halle 15, StandH36 Umsichtig manövrieren und Arbeitsabläufe verbessern: Manuel hat die Aufgabe, mobile Arbeitsmaschinen intelligent zu machen. Dabeistützt er sich auf die langjährigeErfahrung, die SICK mit intelligenten Sensoren hat. SmarteLösungen liefern Informationen zu Position, Neigung und Geschwindigkeit, warnen vor Kollisionen und halten Maschinen in der Spur. Klug miteinander vernetzt führen dieseInformationen zu mehr Effizienz mit geringen Ausfallzeiten und Reparaturkosten. Manuel hat das Automatisierungspotenzial erkannt. Und dank SICK ist er schon heute zukunftsgerichtet unterwegs, rechtzeitig bevor der Alltag ihn überrollt. Wir finden das intelligent. www.sick.com/mobile_automation www.mobile-maschinen.info Mobile Maschinen 2019/03 9

Ausgabe