Aufrufe
vor 2 Monaten

Mobile Maschinen 6/2017

Mobile Maschinen 6/2017

SENSORIK I SEILZUG- UND

SENSORIK I SEILZUG- UND NEIGUNGSSENSOR Die Sensorfusion Kombination aus Seilzugsensor und Neigungssensor Halle 7A/Stand 506 Mobilkrane, Reachstacker, Telehandler und ähnliche mobile Arbeitsmaschinen setzen zur Positionsbestimmung des Teleskopauslegers meist auf Seilzugsensoren. Zudem sind Informationen zur Neigung des Auslegers von größter Wichtigkeit für den sicheren Betrieb des Fahrzeugs. Kübler kombiniert diese Sensoren nun in einem Gehäuse. Das spart Kosten und Bauraum. Der Reachstacker hat den Container fest im Griff. Der Wind bläst die Gischt der See über die Hafendocks. Es riecht nach Salz, über allem liegt ein feuchter Schleier. Der Ausleger des Reachstackers vibriert während das gigantische Fahrzeug über den mitgenommenen Asphalt des Hafengeländes in Richtung Container-Ladeplatz braust. Ein anschauliches Bild eines Standardprozesses der Hafenlogistik – und der “Albtraum” für die am Ausleger montierten Sensoren. Sie sind den harschen Um gebungsbedingungen – Salz, Feuchtigkeit, Vibrationen – unmittelbar ausgesetzt. Trotzdem muss die Technik Schwerstarbeit verrichten. Die Lastüberwachung muss tadellos funktionieren: Umkippen muss zwingend vermieden werden. Hierfür sind hauptsächlich die Positionssensoren verantwortlich, die die Mastausfahrlänge und die -neigung bestimmen. Um Robustheit, Installationsaufwand und Wirtschaftlichkeit zu optimieren, hat Kübler eine simple wie einfallsreiche Produktidee umgesetzt: Die Kombination von Neigewinkel und Auszugslänge in einem Gerät zu vereinen. Die neuen Seilzuggeber C100 und D125 der Kategorie Base-Line sind mit einem integrierten Neigungssensor ausgestattet und sind auch zusätzlich als redundante Sensorik verfügbar. Sie sind für Fahrzeuge mit einer Arbeitseinrichtung, die teleskopierbar und aufstellbar ist, prädestiniert. Der Messbereich reicht bis 10 m. Standardsensoren stoßen an Grenzen Für die Erfassung von Längen, Neigung und Winkel werden unterschiedliche Sensoren in einer mobilen Arbeitsmaschine integriert. Die Anforderungen sind hoch. Die 68 Mobile Maschinen 6/2017

Drehgeber für Traktoren Zwei der weltweit führenden Traktorhersteller verwenden Kübler-Drehgeber in ihren CVT-Systemen. Die speziell für den Einsatz in Servoaktuatoren für die Landtechnik entwickelten hochgenauen optischen Singleturn-Drehgeber basieren auf einer Kombination zweier Schnittstellen: Einer inkrementellen mit 2 Tausend Impulsen und der parallelen 5 Bit Grey Code Abtastung. Durch ihre hohe, optische Auflösung liefern sie exakte Messwerte, sind gleichzeitig aber auch extrem robust. Singleturn Auflösungen von bis zu 17 Bit sind üblich: Im Falle des gewünschten Aktuators bot sich eine 13 Bit Auflösung passgenau an. Dazu rundet die kundenspezifische Montageoption von Flansch und Welle den speziell für die Aktuator- Integration sehr kompakten und flachen Aufbau des Gebers ab. Die Spezialausführung setzt sich fort bis hin zum Kabel, welches wiederum flacher, als üblich, ausgeführt wurde. Innerhalb des Aktuators setzt der Drehgeber einen CAN-Bus- FULLY Befehl mit hoher Präzision in die Winkelposition der Axialkolbenpumpe um. Ausgelöst wird dieser über einen Joystick in der Fahrzeugkabine. Die Winkelposition entscheidet dann über die Menge an Durchsatz von Hydrauliköl. Diese Öl-Menge regelt schließlich die Drehzahl des Hydraulikmotors und damit die Getriebeübersetzung stufenlos. Daneben schützt ein besonders robustes Gehäuse die hochpräzise Elektronik – vor Vibration ebenso wie vor Hitze oder Feuchtigkeit. Auch wenn Landmaschinen auf den ersten Blick massiv und schwerfällig wirken, setzen sie ihre Kraft und Performance hochpräzise und genau dosiert ein. Kübler-Drehgeber leisten ihren Beitrag, damit die eingesetzten CVT-Getriebe die gesetzten Bewegungsabläufe mit hohen Drehmomenten noch flüssiger machen. Traktoren lassen sich auf diese Weise noch präziser steuern. Zudem entfällt gemeinsam mit den Schaltvorgängen auch der damit verbundene Leistungsabfall, und es werden konstante Motordrehzahlen erreicht. LOADED Optimierte Leistung. Reduzierter Energiebedarf. Weniger Platz.Verkürzte Einbauzeit. Erhöhte Zuverlässigkeit. Nutzen Sie einen individuellen HydraForce Steuerblock für Ihre Maschine. Durch unsere moderne Fertigungstechnologie treffen wir exakt Ihre Anforderungen. Und wir bieten Ihnen eine schnelle Umsetzung sowie unsere Unterstützung vom Entwurf bis zur Serie. Für mehr Informationen, besuchen Sie hydraforce.com, Oder mailen Sie uns unter Sales@hydraforce.com bislang eingesetzten Sensoren sind in erster Linie für den allgemeinen Maschinenbau entwickelt worden und bringen somit nicht immer die gewünschte Robustheit, Kompaktheit und Zuverlässigkeit mit sich. Gerade hier stoßen viele Sensoren an ihre Grenzen, denn tagtäglich werden sie diversen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Zudem muss häufig ein sehr hoher Installationsaufwand betrieben werden; bedingt durch Verkabelung, unterschiedliche Anschlussarten oder auch die unpassende Baugröße der Sensorik. Bei Sicherheitsüberwachungen werden sogar, trotz der ungünstigen Lincolnshire, IL, USA +1 847-793-2300 Birmingham, UK +44 121 333 1800 Changzhou, China +86 519 6988 1200 São Paulo, Brazil +55 11 4786 4555 hydraforce.com Eussenheim, GER +49 9353 9855 86 Karlsruhe, GER +49 721 2048 3493 Zweibrücken, GER +49 6332 79 2350 © 2017 HydraForce, Inc.