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Mobile Maschinen 6/2015

Mobile Maschinen 6/2015

AGRITECHNICA I SPECIAL

AGRITECHNICA I SPECIAL Den Maschinenstatus in der Hosentasche Halle J04 Stand 15 Integration von Smart Devices in mobile Maschinen Ken Lindfors, Markus Wallmyr Durch die Integration intelligenter Geräte wie Smartphones oder Tabletcomputer in das Fahrzeugsteuerungssystem bieten OEMs ihren Endnutzern eine Reihe von wertsteigernden Funktionen. Die Lösung der Experten von Maximatecc macht es OEMs besonders leicht, diese zu implementieren. Ein Beispiel der Integration von Smart Devices ist eine Fernanzeigen-App, die Fahrzeuginformationen übertragen kann, z. B. an den Betriebsmanager oder den Maschinenführer, während er sich nicht in der Fahrzeugkabine aufhält. Dies können Mitteilungen zum Betriebsstatus sein wie etwa Treibstofffüllstand, Standort, verbleibende Lastkapazität oder Warnanzeigen. Auf Baustellen bedeutet dies, dass alle Beteiligten den Maschinenstatus buchstäblich in ihren Händen halten. Dies spart Zeit und führt zu einer erhöhten Effizienz. Im Agrarbereich kann eine Fernanzeige sinnvoll für Maschinenkombinationen wie beispielsweise einer Erntemaschine und eines Traktors sein, da Informationen der Erntemaschine an den Traktorfahrer übertragen werden können - ein einfaches aber wirkungsvolles M2M-System. Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung eines Smartphones als Servicetool für Servicetechniker. Betriebsprotokolle und Fehlermeldungen können über eine Servicetool-App abgerufen werden, ohne dass ein dediziertes Diagnosegerät benötigt wird, das seinerseits Softwareupdates erfordert um mit der Maschine zu kommunizieren. So schnell vernetzt wie im Hotel Die Lösung die Maximatecc bietet, ist sowohl in der Realisierung als auch im Gebrauch einfach. Crosslink AI ist ein robustes und kompaktes drahtloses Zugriffsmodul, das wie ein gewöhnliches USB-Gerät entweder zu einem Display oder Controller im System verbunden wird. Crosslink AI ist ausgestattet mit GNSS mit GPS/GLONASS, GSM/GPRS mit 3G, Dual band Wi-Fi IEEE 802.11 a/b/g/n und Bluetooth Class 1. Mit einer Zertifizierung für Funkanlagen auf allen großen Märkten ist der Crosslink AI eine schlanke und robuste Lösung um eine Maschine verbinden zu können – weltweit. Neben den offensichtlichen Anwendungsbereichen wie Fleet Management und Cloud-Diensten ist der Controller auch das Mittel, um ein Smart Device mit einer Ken Lindfors, Product Manager Software Platforms bei maximatecc in Uppsala, Schweden Markus Wallmyr, UX Design Specialist bei maximatecc in Uppsala , Schweden

Maschine zu verbinden; die Wi- Fi-Funktion im Crosslink AI ermöglicht es sich in der Umgebung befind lichen Smart Devices sich ebenso leicht mit einer Maschine zu verbinden, wie Sie es mit einem Wi-Fi-Hotspot in einem Café oder im Hotelzimmer tun. Zugegebenermaßen sind drahtlose Eingänge nichts Neues und eine drahtlose Verbindung ohne Funktion schafft keinen Mehrwert. Hier kommt der Vorteil der Lösung ins Spiel. Die Linx Software-Suite ist eine offene Software-Applikationsplattform, die in Maximateccs linux- und windowsbasierten Displays integriert ist. Sie enthält Applikationsmodule wie z. B. UX- Designer für GUI-Applikationsentwicklung und Embedded Control für die Steuerungslogik mit der Möglichkeit zur Nutzung von CoDeSys als integraler Teil der Plattform. Das Fundament der Plattform ist der Linx Core, eine Echtzeit-Kommunikationsplattform, die einzelnen Applikationsmodulen alle Signale und Daten eines Systems verfügbar macht. Über den Linx Core können Smart Devices Zugang zu allen schon im System verfügbaren Informationen erhalten. In der Praxis wird die App jedoch nur Zugang zu bestimmten Informationen im System erhalten. Dies ist bequem über das Applikationsmodul Smart Connect steuerbar, in dem Sie definieren, welche Daten für verbundene Geräte verfügbar sind. Wie funktioniert die Plattform? Auf dem Smart Device kann der Betriebsstatus der Maschine abgelesen werden Die offene Softwareplattform ermöglicht es auch mittelgroßen oder kleineren OEMs, Cloud- Dienste ohne die Ressourcen großer Hersteller umzusetzen. Konnektivität und Zugriff auf Daten sind also gesichert und sie brauchen nur noch eine App, die die Daten präsentieren kann. So machen Sie es: Das für die GUI-Entwicklung verantwortliche Modul in Linx, der UX Designer basiert auf Qt, einem fortschrittlichen und von Betriebssystemen unabhängigen Framework zum Entwickeln grafischer Benutzeroberflächenapplikationen. Dies bedeutet, dass das Benutzerinterface für On-Board-Displays und die App für Smart Devices mit dem gleichen Programm entwickelt werden. Die Applikation für das On-Board- Display kann wiederverwendet und so konfiguriert werden, dass die App für Smarte Devices die gewünschten Informationen enthält und auf Android, Windows oder iOS läuft. Das führt zu einer enormen Einsparung im Vergleich zu den Kosten die ein separates App- Entwicklungsprojekt verursachen würde. Die Maximatecc-Lösung für einfache Integration von Smart Devices ist also die Nutzung der gleichen Softwareplattform für die Entwicklung sowohl der GUI- Applikation des On-Board-Displays als auch der App für Smart Devices. Die Einfachheit mit der die App entwickelt wird, ermöglicht es Endnutzern eine moderne Art der Mensch-Maschinen- Interaktion bieten zu können. Zusätzlich zu den operativen Vorteilen, die der Benutzer mit der App er leben wird, ergibt sich ein Markenwert der nicht vernachlässigt werden sollte – wie die Wirkung von Apps wie My BMW oder My Volvo zeigen. Cloud-Dienste auch für kleinere OEMs Auf die Entwicklung der Technik bezogen, ist die Integration von Smart Devices nur eine der vielen Möglichkeiten die sich auftun, wenn eine kraftvolle offene Softwareplattform wie die Linx Softwaresuite beteiligt ist. Cloud-Dienste, die zuvor schon kurz erwähnt wurden, werden voraussichtlich die industrielle Fahrzeugindustrie in den nächsten 10 Jahren revolutionieren. Mit einer starken Softwareplattform an Board des Fahrzeuges können Informationen wie das Wetter, die Verkehrslage oder der Getreidepreis einfach als integrierter Teil des Fahrzeugsystems zur Verfügung gestellt werden. Es stimmt, dass solche Funktionen schon vorhanden sind, vor allem in den Systemen großer Maschinenhersteller. Aber durch die Nutzung der rasch aufkommenden Cloud- Dienste kann eine ähnliche Funktionalität mit geringem Aufwand auch für Maschinen von mittelgroßen oder kleineren OEMs umgesetzt werden. Für diese Firmengruppe, die nicht die finanziellen oder personellen Ressourcen großer Firmen hat, muss die Integration von Cloud-Diensten einfach zu entwickeln sein. Die Lösung hierzu ist die Nutzung einer starken und offenen Softwareplattform in Fahrzeugsystemen, wie die Linx Software Suite von Maximatecc. Auf der Agritechnica 2015 wird der Hersteller das Konzept der Integration von Smart Devices vorstellen und neueste Zugänge bei Displays, Instrumenten und Controllern zeigen. www.maximatecc.com Vollständig überarbeitet! Die Berechnung und Gestaltung von Wälzlagern erreicht eine neue Ära Wälzlagerpraxis Das Standardwerk für Konstrukteure und Studenten in der 4. Auflage. Wälzlagerpraxis jetzt bestellen unter shop.engineering-news.net