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Mobile Maschinen 5/2019

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Mobile Maschinen 5/2019

01 Der Terra Felis 3

01 Der Terra Felis 3 ermöglicht schonende und effiziente Zuckerrübenverladung durch geringeres Gewicht und verfügt über eine hochfahrbare Kabine zur besseren Übersicht 02 Große, handverdrahtete Schaltschränke vorher, kompakte Zentralelektrik-Lösung nachher Nicht ohne Grund ist Leichtbau ein zentrales Thema in den Fahrzeugkonzepten des Landmaschinenherstellers und wird systematisch in allen Fahrzeugen realisiert. Welchen Effekt dies hat, zeigt das Beispiel der Zuckerrübenvollernter von Holmer, die ganze 3 t leichter sind als andere Vollernter auf dem Markt. Bei über 35 000 Bauteilen zählt jedes Gramm, das sich einsparen lässt. So war das deutlich geringere Gewicht ein starkes Argument für die Zentralelektrik. Die Besonderheit der Lösungen des Herstellers von elektronischen und elektromechanischen Bauteilen ist, dass die Stromverteilung und Absicherung sowie alle möglichen Busfunktionen in kompakter Form auf einer Leiterplatte vereint werden. Die für Holmer entwickelte Zentralelektrik verfügt außerdem über eine hohe Zuverlässigkeit und eine vereinfachte Fehlersuche. „Da muss man ja Angst haben, dass einem die Arbeit ausgeht“, so der Kommentar eines Elektrikers in der Produktion bei Holmer. Tatsächlich entfallen Kontaktprobleme an den Steckverbindern und auch das Hinterstecken von Relais und Sicherungen gehört der Vergangenheit an. Vor ihrer Auslieferung wird die Zentralelektrik einem 100%igen Kurzschluss- und Verbindungstest unterzogen und bestückt, womit sie direkt für den Plug-&-Play-Einbau in der Herstellung des Produzenten des Zuckerrübenvollernters vorbereitet ist. Sicherungsausfallerkennung, Spannungsvisualisierung und die schnelle Diagnose über Messbuchsen – all das hat die Elektrik für den Techniker leichter handhabbar gemacht. Für den Endanwender ist die Elektrik der Maschinen kaum mehr ein Thema. DANK AUSFAHRBARER FAHRERKABINE ALLES IM BLICK Bereits seit über zehn Jahren bewährt sich die Terra-Felis-Reihe im weltweiten Einsatz und hat Maßstäbe für schonendes und effizientes Rübenladen gesetzt. 2017 brachte Holmer mit dem Terra Felis 3 den technologisch fortschrittlichsten Rübenreinigungslader der Welt auf den Markt. Der selbstfahrende Rübenreinigungslader ist eine komplexe Maschine mit hydrostatischem Fahrantrieb. Die patentierte Aufnahme VarioPick für die Rüben mit ihrer variablen, über die Drehzahl der Walzen steuerbaren Reinigungsstrecke sowie die weiteren Reinigungswege benötigen Antriebe. Der Überladearm mit Sensor zur vollautomatischen, gleichmäßigen Befüllung der Abfuhrfahrzeuge und der Gegengewichtsarm müssen gesteuert und betrieben werden und auch die Fahrerkabine ist beweglich und kann zur besseren Übersicht hochgefahren werden. Dazu kommen diverse fahrerentlastende Automatikfunktionen und die ergonomische Steuerung mit einer umfassenden Überwachung aller Komponenten. Bei dieser Vielzahl und Komplexität der Steuerungsaufgaben wundert es nicht, dass die Elektrik der bisherigen Rübenreinigungslader in zwei ausgewachsenen, handverdrahteten Industrieschaltschränken untergebracht war. Im neuen Modell bringt der Wechsel von Industrietechnik mit Schaltschrank zur schlankeren Automotive-Technik nicht nur deutliche Kostenvorteile, sondern auch einen verbesserten After-Sales- Service durch die weltweite Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Im November 2019, pünktlich zur Agritechnica, stellt Holmer ein Facelift des Rübenreinigungsladers vor. Auch im Terra Felis 3 evo steckt natürlich die Zentralelektrik von Würth Elektronik ICS. www.we-online.de DIREKTER KONTAKT Stefan Hartmann Vertriebsleiter DACH Stefan.Hartmann@we-online.de 50 Mobile Maschinen 2019/05 www.mobile-maschinen.info

DIESEL UND HYDRAULIK SCHONEND VERKUPPELN Bei von Dieselmotoren angetriebenen Hydraulikanlagen erlaubt die drehelastische Kupplung SGFlex-3FF eine sehr aggregatschonende Verbindung. Die Kupplung überträgt das Drehmoment über robuste, elastische Gelenkscheiben mit der Tenpu-Fadentechnologie. Radiale, axiale und winkelige Fluchtungsungenauigkeiten werden durch die Elemente kompensiert und Vibrationen oder Lastspitzen gedämpft. Dies sorgt für einen ruhigeren, resonanzfreien Lauf, was sich positiv auf die Gebrauchsdauer von z. B. Pumpen und Getrieben auswirkt. Ein Vorteil dieser Konstruktion ist es, dass die auftretenden Radialkräfte kaum Verspannung am Gleitlager der Hydraulikpumpe verursachen und somit Leckagen vermieden werden können. Die Kompaktkupplung ist für Motorleistungen bis zu 250 kW erhältlich. Sie lässt sich leicht axial montieren und eignet sich auch als Ersatz. www.sgf.com LIMBACH.indd 1 22.11.2017 08:28:39 DER DIREKTE WEG IM INTERNET: www.mobile-maschinen.info STAGE-V-MOTOREN UNTER EXTREMBEDINGUNGEN GEPRÜFT Bell Equipment, Spezialist für knickgelenkte Muldenkipper, hat von Rolls-Royce die ersten sechs MTU-Motoren der Baureihen 1000 bis 1500 erhalten, die die EU-Abgasnorm Stufe V erfüllen. Das Leistungsspektrum der Motoren liegt zwischen 170 und 430 kW. Vorausgegangen war eine mehrjährige Erprobungsphase unter widrigsten Betriebsbedingungen. Zur Vorbereitung auf die verschärften Abgasanforderungen stellte Rolls-Royce Bell im Jahr 2016 zwei Stufe-V-Prototypen für die Außenerprobung zur Verfügung. Ein 260-kW-starker MTU-Motor 6R 1000 und ein 430-kWstarker 6R 1500 wurden im heißen, staubigen Klima Südafrikas und für Belastungen in bis zu 3 000 m Höhe getestet. Die neuen Stufe-V-Motoren, auf die Bell sukzessive umstellen wird, enthalten neben der bisherigen SCR-Abgastechnologie auch einen Dieseloxidationskatalysator und einen Dieselpartikelfilter. Alle Komponenten werden in einer kompakten Einbox-Lösung hinter der Fahrerkabine installiert. www.rrpowersystems.com ALS E-PAPER: www.engineering-news.net REDAKTION: PETER BECKER, p.becker@vfmz.de WERBUNG: sales@vfmz.de TECHNISCH-WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT Dr.-Ing. Hagen Adam, Paderborn Prof. Dr. Ludger Frerichs, Braunschweig Prof. Dr.-Ing. Marcus Geimer, Karlsruhe Dr.-Ing. Karl Grad, Passau Prof. Dr.-Ing. Bernd-Robert Höhn, Garching Prof. Dr. Matthias Niebergall, Elchingen Dr. Herbert Pfab, Bischofshofen Dr. Benno Pichlmaier, Marktoberdorf Dipl.-Ing. Peter-Michael Synek, Frankfurt Prof. Dr.-Ing. Georg Wachtmeister, München Prof. Dr.-Ing. Ulrich Westenthanner, München Dr.-Ing. Andreas Ziegler, Schrobenhausen

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