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Mobile Maschinen 4/2015

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NACHRICHTEN Was Zukunft

NACHRICHTEN Was Zukunft hat, braucht Vergangenheit Firmenjubiläum: 30 Jahre STW 3 Peter Becker Was Zukunft hat, braucht Vergangenheit: Unter diesem Motto feierte das Allgäuer Familienunternehmen Sensor- Technik Wiedemann Anfang Juli sein dreißigjähriges Bestehen. Die erfolgreiche Firmenhistorie soll die Basis für den nachhaltigen Erfolg von morgen sein. Ausführliches Interview Hier können Sie ein Interview zur künftigen Ausrichtung des Unternehmens lesen. bit.ly/OUP0615p23 Peter Becker, Redaktion, Mobile Maschinen Am 1. Juli 1985 gründeten Wolfgang und Katharina Wiedemann die Sensor-Technik Wiedemann GmbH (STW). In angemieteten Räumen entwickelte und fertigte man ein hochgenaues Druckmesssystems. Das Produktprogramm wurde stetig weiterentwickelt und ausgebaut und umfasst heute die Marktsegmente Steuerungstechnik, Messtechnik, Teleservice und Hybridtechnik. Das Unternehmen aus Kaufbeuren mit insgesamt rund 440 Beschäftigten und weiteren Niederlassungen in Lüneburg, Bedford (Großbritannien) und Atlanta (USA) erzielte zuletzt einen Gesamtjahresumsatz von etwa 56 Mio. Euro. Am 3. Juli 2015 fanden die Feierlich keiten zum dreißigjährigen Jubiläum in der Kaufbeurer Firmenzentrale statt. Klare Verantwortungsbereiche Wie die Zukunftsvision der Allgäuer aussieht, legte die Geschäftsführung im Rahmen einer Pressekonferenz vor dem eigentlichen Festakt dar. Firmengründer Wolfgang Wiedemann erläuterte zunächst die bereits 2013 vollzogene Erweiterung der Geschäftsleitung. Sonja Wiedemann und Dr. Michael P. Schmitt treiben seitdem gemeinsam mit den beiden Gründern den weiteren Ausbau des Unternehmens voran. Wolfgang Wiedemann ist weiterhin geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber der STW GmbH. Seine Frau Katharina Wiedemann führt seit Firmengründung die Bereiche Personal und Finanzen. Ihre Tochter Sonja Wiedemann ist für die Bereiche Vertrieb und Marketing, sowie Materialwirtschaft und Produktion verantwortlich. Die Verantwortung für die Bereiche Systeme, Lösungen, Produkte und deren Entwicklung und Projektumsetzung, sowie das Qualitätsmanagement trägt Dr. Schmitt. Portfolio erweitert Auch in Sachen Unternehmensstrategie ruht sich STW nicht auf seinen Lorbeeren aus. Der Fokus soll zwar nach wie vor auf den Themenschwerpunkten Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung von mobilen Arbeits-, Nutz- und Sondermaschinen liegen. Jedoch möchte sich das Unternehmen über seine Kompetenz als Komponentenlieferant hinaus noch stärker als System- und Lösungsanbieter positionieren. Dienstleistungen und Service-Komponenten wie beispielsweise die Telematik-Einheit ESX-TC3G sollen ebenso wie Trainingsange- 10 Mobile Maschinen 4/2015

0 JAHRE 30 Jahre STW: Das Video Geschäftsführung, Kunden und Politiker zeichnen die Historie von STW in Bild und Ton nach. https://vimeo.com/132909789 01 Wolfgang Wiedemann, Dr. Michael Schmitt und Sonja Wiedemann stellten der Presse die Zukunftsvision des Unternehmens vor bote künftig einen höheren Stellenwert haben. Zu letzterem Zweck hat STW jüngst seine Unternehmenszentrale um ein weiteres Gebäude – die STW-Akademie – erweitert. Darüber hinaus sollen auch Partnerschaften mit anderen Unternehmen ein wichtiger Baustein des Unternehmenserfolgs von morgen sein. Beispielsweise kooperiert STW mit der Firma ERNI aus Adelberg. Mit der Zusammenführung der Steckertechnologie und Einpresstechnik von ERNI und der Erfahrung in der Elektronik, im Design und der Serienfertigung von STW, soll es möglich werden, eine breite Palette von modularen und kunden - spezifischen Power Boards anzubieten. Fröhliche Feier Mehrere hundert Gäste folgten der Einladung nach Kaufbeuren. Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, sowie Stefan Bosse, Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, würdigten in Ihren Festreden die Errungenschaften des Familienunternehmens und die Bedeutung für die Region als Arbeitgeber und Innovator. Wolfgang Wiedemann stellte in seiner Dankesrede den Begriff der Familie in den Mittelpunkt. Neben dem offensichtlichen Aspekt – STW als inhabergeführtes Unternehmen mit Familienmitgliedern in der Geschäftsleitung – betonte er vor allem den familiären Umgang im Unternehmen. Der Firmengründer bedankte sich bei der gesamten Belegschaft für die Unterstützung, auch in Krisenzeiten. Nur mit dieser sei nachhaltiger Erfolg auch in der Zukunft möglich. www.sensor-technik.de 02 Beim Firmenrundgang gewährte STW einen Blick hinter die Kulissen Mobile Maschinen 4/2015 11