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Mobile Maschinen 3/2020

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Mobile Maschinen 3/2020

Mit den Bediengeräten

Mit den Bediengeräten der D-Serie werden verschiedene Anzeige- und Bedienelemente auf der Brücke des Simulators nachgebildet Anbindung an die Simulationsarchitektur des Systemanbieters Rheinmetall geschieht über Ethernet. Rheinmetall gehört seit über vierzig Jahren zu den führenden Herstellern von Simulationstechnologie. Das Spektrum reicht von computergestütztem Lernen über Land-, Luft und Seefahrzeugsimulatoren bis hin zu Übungszentren für die taktische Ausbildung ganzer Verbände mit Originalgerät. KOMPAKT UND LEISTUNGSSTARK Um Digitalanzeigen, Meldeleuchten und Taster zu simulieren, kommen Bediengeräte aus der D-Serie von Graf-Syteco zum Einsatz. Die verwendeten Geräte der Typen D1320 und D1520 haben ein 5,7-Zoll-TFT-Display bzw. ein 7-Zoll- Touchdisplay. Beide Geräte sind sehr kompakt und eignen sich für den Einbau in eine Schalttafel. Ein leistungsfähiger ARM9-Prozessor stellt ausreichend Performance für Bedien- und Visualisierungssoftware zur Verfügung. „Mit den Bediengeräten der D-Serie können wir ganz flexibel verschiedene Anzeige- und Bedienelemente auf der Brücke des Simulators nachbilden“, erläutert Roland Lück, der als Projektingenieur für die Schiffsführungssimulatoren bei MAR verantwortlich ist. Die modernen und kompakten Bediengeräte können verschiedene Anzeigen simulieren, ohne dass die Hardware verändert werden müsste. Ein großer Vorteil im Vergleich zu früher, wie Lück weiß: „Bevor wir die Geräte von Graf-Syteco eingesetzt haben, mussten die Meldeleuchten, Anzeigen und Taster im Simulator jeweils getauscht werden, wenn z. B. eine andere Konfiguration der Brücke benötigt wurde.“ Diese aufwändigen Umbauten sind jetzt nicht mehr notwendig – das spart Zeit und damit Geld. TRADITIONELLE MECHANISCHE BEDIEN- ELEMENTE VORHANDEN Obwohl eine moderne Brücke heute mit zahlreichen digitalen Systemen ausgestattet ist, sind immer noch einige traditionelle mechanische Bedienelemente vorhanden. Dazu zählen das Steuerrad zur Bedienung des Ruders und der Maschinentelegraf. Die Eingaben, die der Benutzer an diesen Bedienelementen vornimmt, müssen ebenfalls an die Simulation übertragen werden. Auch hier kommen die Geräte der D-Serie zum Einsatz, wie Lück erläutert: „Die Bediengeräte von Graf-Syteco haben entsprechende Schnittstellen, die wir für den Anschluss solcher Bedienelemente verwenden können.“ Die gute und umfangreiche Schnittstellenausstattung erleichtert den Anschluss beliebiger Hardware. Dazu gehören zwei CAN-Bus-Schnittstellen sowie eine RS232- und USB-Schnittstelle. Die Einbindung in die gesamte Hardwarearchitektur und der Datenaustausch mit dem Simulationssystem geschehen über Ethernet. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil der Geräte meint Lück: „Graf- Syteco hat die D1320 und D1520 für die Anwendung in den Schiffsführungssimulatoren extra mit einer Ethernet- 22 Mobile Maschinen 2020/03 www.mobile-maschinen.info

Newsletter Schnittstelle ausgestattet, die in den Seriengeräten nicht vorgesehen ist.“ Der Spezialist für Bedien- und Steuergeräte reagiert so flexibel auf Anwenderanforderungen. Diese große Flexibilität war ein Grund dafür, dass MAR sich für diesen Lieferanten entschieden hat. Besonders hebt Prof. Markert die Möglichkeiten hervor, die sich in der Anwendung mit den Geräten der D-Serie realisieren lassen: „Wir können so sehr einfach zwischen verschiedenen Systemen wechseln, ohne dass ein Umbau notwendig wäre. Es reicht aus, einfach das auf den Bediengeräten installierte Programm auszutauschen.“ Mit dieser generischen Bedienoberfläche lassen sich die Brückenpulte so nachbilden, dass sie der Brücke auf dem Originalschiff entsprechen. Lück nennt noch einen weiteren Vorteil der Bediengeräte: „Alle Displays können zentral durch die Software gedimmt werden. Dies ist besonders wichtig, um die Anzeigen an den Tag- bzw. Nachtbetrieb anzupassen.“ Denn auch dies gehört zum Ausbildungsprogramm in den Schiffsführungssimulatoren. Der E-Mail-Service für Konstrukteure mobiler Arbeitsmaschinen Aktuelle News rund um Landmaschinen, Baumaschinen, Forstmaschinen, Kommunal technik, Fördertechnik und Spezialfahrzeuge PROGRAMMIERUNG OHNE LAPTOP ODER PROGRAMMIERGERÄT Die Softwareentwicklung für die Geräte der D-Serie hat sich bei MAR relativ einfach gestaltet. „Wir verwenden die GSe-VISU Software von Graf-Syteco, um z. B. die Visualisierungen auf den Bediengeräten zu programmieren“, sagt Lück. Die Entwicklungsumgebung läuft auf einem PC und ist sehr komfortabel. Das fertige Projekt kann dann einfach über eine USB-Schnittstelle auf das Gerät übertragen werden. Da dies auch über einen USB-Stick möglich ist, lassen sich die Visualisierungen vor Ort einfach austauschen, ohne dass dazu ein Laptop oder ein Programmiergerät benötigt wird. Die Erfahrungen, die MAR mit den Bediengeräten der D-Serie in den vergangenen Jahren gemacht hat, sind durchweg positiv, wie Lück berichtet: „Die Geräte erfüllen alle unsere technischen Anforderungen und lassen sich optimal in unseren Simulatoren verwenden. Dazu trägt auch bei, dass Graf-Syteco die Fronten an unser Design anpasst und ein kundenspezifisches Logo integriert.“ Je nach Art des Simulators werden bis zu 15 Bediengeräte vom Typ D1320 und D1520 in den Brückenpulten eingebaut. Für die Offiziere und Nautiker, die in den Simulatoren ausgebildet werden, tragen diese zur perfekten Nachbildung ihres Arbeitsplatzes bei. Bilder: Graf-Syteco GmbH & Co. KG www.graf-syteco.de DIREKTER KONTAKT ERSCHEINT MONATLICH Sergej Moskovkin Vertrieb sergej.moskovkin@graf-syteco.de Jetzt kostenlos anmelden! http://bit.ly/VFV_Newsletter

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