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Mobile Maschinen 3/2020

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Mobile Maschinen 3/2020

SCHIFFSFÜHRUNGSSIMULATOREN AUSBILDUNG AUF DEM TROCKENEN 20 Mobile Maschinen 2020/03 www.mobile-maschinen.info

Autor: Dr. Jörg Lantzsch, Inhaber, Agentur Dr. Lantzsch, Wiesbaden Brückenpulte, die in Schiffsführungssimulatoren verwendet werden, müssen die Brücke im realen Schiff möglichst exakt nachbilden. Neben den Originalsystemen aus dem Schiff müssen auch einzelne Anzeigen und Bedienelemente simuliert werden. Optimal soll dies mit den Bediengeräten aus der D-Serie von Graf-Syteco gelingen. Simulatoren sind ein wichtiges Instrument in der Ausbildung von Offizieren und Nautikern in der Schifffahrt. Sie kommen in der grundständigen Ausbildung zum Einsatz und dienen auch den regelmäßigen Wiederholungsschulungen von nautischem und technischem Personal der See- und Binnenschifffahrt. Diese müssen üblicherweise einmal jährlich absolviert werden. Auf der realitätsnahen Nachbildung einer Schiffsbrücke – dem sog. Schiffsführungssimulator – lassen sich sämtliche Manöver und Situationen quasi „auf dem Trockenen“ durchspielen. Eine kostengünstige und sichere Alternative für die Durchführung der Ausbildung an Bord. ALLES AUS EINER HAND Die Marine- und Automatisierungstechnik Rostock GmbH (MAR) ist ein Anbieter in der Automatisierungstechnik und bietet Lösungen für das Produktions- und Prozessmanagement, die Elektrotechnik und die Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik in vielen Branchen. Unter anderem rüstet das mittelständische Unternehmen auch Schiffsführungssimulatoren als Komplettanbieter aus. „Unser Spektrum reicht bei den Simulatoren von der Planung und Projektierung über Konstruktion und Programmierung bis hin zu Fertigung, Montage und Installation“, sagt Prof. Matthias Markert. Der ehemalige geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens ist heute noch als Dozent an der Hochschule Wismar im Bereich Schiffsautomatisierung und Schiffselektrotechnik tätig. Die Lösungen von MAR basieren auf Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) unterschiedlicher Hersteller. Da die Architektur der Systeme offen gestaltet ist, bieten sie laut Graf-Syteco eine hohe Investitionssicherheit. MAR hat in zahlreichen Projekten die gesamten Brückenpulte mit einer kompakten Bedienoberfläche für die Nachbildung der Schiffsbrücke realisiert. Um unterschiedliche Brückenkonfigurationen in einem Simulator zu ermöglichen, wird ein Baukastensystem mit generischen Bedienpanels verwendet. Im Hintergrund arbeitet eine auf PCs basierende Architektur, auf denen die Simulationen ablaufen. Außerdem übernehmen diese noch die Darstellung der Schiffsumgebungen, welche auf Monitoren dargestellt werden, die rund um die Brücke des Simulators angeordnet sind. Die Brücke besteht dann, wie auf einem realen Schiff aus verschiedenen Monitoren, Radar, elektronischer Seekarte usw. Hier kommen überwiegend die Originalgeräte zum Einsatz. Die www.mobile-maschinen.info Mobile Maschinen 2020/03 21

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